Rückblick

 
Gottesdienst zum 3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit
Freitag, 03. Oktober 2025 mit Michael Roth
 
Das Gruppenbild: v l n r: Pfr Thomas Abraham (ev), Michael Roth, Pfrin Kira Busch-Wagner (ev) , Stellvertr. Dekan Erhard Bechtold (kath), Konrad Ringle (NAK), Samuel Schreiber (NAK). 
 
 
 
 
Kanzelrede von Michael Roth zum nachlesen:

Quelle: Michael Roth

 
Lesung mit Michael Roth
Donnerstag, 02. Oktober 2025
Moderation Tobias Licht, Kira Busch-Wagner im Gemeindehaus Evang. Stadtkirchengemeinde.

Quelle: ACK Karlsruhe

 
 
 
Samstag, 08. Februar 2025
 
Freitag, 17. Januar 2025
 
Sonntag, 22. Dezember 2024
 
Politischer Gottesdienst
der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Karlsruhe 
und der Stadtkirchengemeinde Durlach
zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2024 um 11 Uhr 
mit dem Europaabgeordneten

Daniel Caspary (CDU)

in der Evangelischen Stadtkirche Durlach

Quelle: Jennifer Warzecha

Quelle: Jennifer Warzecha

Quelle: Jennifer Warzecha

Quelle: Jennifer Warzecha

Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Stadtkirchengemeinde und die ACK ein, unter der Empore noch zum Austausch und Gespräch zusammen zu kommen.
35 Jahre nach dem Mauerfall, zum 34. Jubiläum der deutschen Einheit, eine Einheit aus zwei deutschen Staaten der Nachkriegszeit, stellt der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) die Einheit selbst in den Mittelpunkt seiner politischen Kanzelrede in der evangelischen Durlacher Stadtkirche. Er fragt nach Einheit gezielt in einer Zeit, in der weltweit Polarisierung zwischen den unterschiedlichen politischen Lagern und gesellschaftlichen Gruppen erlebt wird, in der manche nach Identität rufen. Und vielen es schwerfällt, die eigene „bubble“, eine Blase der Gleichgesinnten, zu verlassen.
Caspary selbst schreibt im Blick auf den 3. Oktober: „Unsere Familien, unsere Städte und Gemeinden und unsere Gesellschaft stehen unter einem großen Druck: Individualisierung, Neid, Ungerechtigkeit, Spaltung und Polarisierung greifen um sich. Einheit ist ein zentrales Prinzip unseres Glaubens, unserer Gesellschaft, unseres Landes und der Europäischen Union. Einheit ist nicht nur ein Ideal, sondern ein lebendiger Hinweis auf Gott selbst.“
Auch die mitveranstaltende ACK mit ihren über 20 Konfessionen und Denominationen wird sich befragen lassen müssen, inwiefern angesichts des Rufes Jesu im Evangelium nach Johannes (17,21), eins zu sein, die kirchliche Vielfalt Bereicherung darstellt oder Skandal. 
Mit dem politischen Gottesdienst in Durlach und der Einladung an Menschen, die in der Politik tätig sind, eine Kanzelrede zu übernehmen und sich dem anschließenden Gespräch zu stellen, leisten die Kirchen Karlsruhes seit vielen Jahren ihren spezifischen Beitrag zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober.
 
07.05.2024 | Pressemeldung | Nr. 075
 

Ökumenischer Aufruf zur Europawahl am 9. Juni 2024

„Für unsere gemeinsame Zukunft in einem starken Europa“
 
Heute (7. Mai 2024) wenden sich die Vorsitzenden der christlichen Kirchen in Deutschland mit einem ökumenischen Aufruf zur Wahl des Europäischen Parlamentes am 9. Juni 2024 an alle Wahlberechtigten: „Machen Sie bei der Wahl von Ihrer Stimme Gebrauch. Wählen Sie eine gemeinsame Zukunft in einem starken Europa!“ Die Kirchen betonen, wie wichtig es ist, „bei der Europawahl Parteien zu wählen, die den Geist Europas, die (…) Werte und Prinzipien, teilen und fördern“. Sie sehen sich in der „Mitverantwortung für die Demokratie als politische Lebensform der Freiheit und für die EU als erfolgreiches Modell für Multilateralismus, Frieden und Versöhnung“.
In dem Aufruf heben die amtierende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron, hervor: „Die EU basiert auf Werten und Prinzipien, die im Christentum vor- und mitgeprägt wurden. Als christliche Kirchen fordern und engagieren wir uns für eine EU, die sich zur unveräußerlichen, gleichen Würde aller Menschen bekennt. Dem Schutz dieser Würde dienen der Einsatz für Freiheit, Demokratie, Gleichberechtigung, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte.“ Eine europäische Politik für den weltweiten Schutz der Würde aller Menschen sei unverzichtbar –  im Bereich von Flucht, Migration und Asyl, im Einsatz zur Bewahrung der Schöpfung oder für den Klimaschutz sowie mit Blick auf globale Lieferketten, die Unterstützung von Entwicklungsländern und ganz besonders für den europäischen Friedensgedanken. Angesichts dieser und weiterer aktueller Herausforderungen brauche es eine starke und geeinte EU.
Die christlichen Kirchen in Deutschland treten entschieden jeder Form von Extremismus entgegen und schreiben: „Insbesondere widersprechen wir vehement dem Rechtsextremismus und völkischem Nationalismus sowie dem Antisemitismus. Ökumenisch setzen wir uns auf der Basis des christlichen Menschenbildes für den gesellschaftlichen und europäischen Zusammenhalt ein.“ Der Aufruf warnt „eindringlich vor politischen Kräften, die im Sinne eines völkischen Nationalismus das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten oder Herkunft ablehnen und unverblümt die Abschaffung der EU anstreben“. Die christlichen Kirchen ermutigen stattdessen besonders die politisch Verantwortlichen, „sich für eine weltoffene, demokratische und solidarische EU einzusetzen“.
 
Hinweis:
Der Gemeinsame Aufruf zur Wahl des Europäischen Parlaments 2024 ist als PDF-Datei untenstehend sowie unter www.ekd.de und www.oekumene-ack.de verfügbar.
 

NAK- und ACK-Stand auf dem Marktplatz

11.05.2024
 

Quelle: NAK

 
Während des Süddeutschen Kirchentages (SKT) wurde auf dem Marktplatz in Karlsruhe von freiwilligen Helfern aus dem Kirchenbezirk Karlsruhe ein Informations-Stand der ‚Neuapostolischen Kirche‘ (NAK) betrieben. Direkt daneben wurde ein Informations-Stand der ‚Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen‘ (ACK) von deren Helfern betreut.
 
In den Tagen vor dem SKT 2024 wurden von den jeweiligen Helferteams die Informationsstände für die NAK und die ACK aufgebaut, so dass sie pünktlich am Freitag um 10:00 Uhr eröffnet werden konnten (siehe Bericht). Sie sollten Freitag und Samstag von 10 bis 19:00 Uhr geöffnet sein, dort sollten die Passanten informiert werden und ihre Fragen beantwortet werden. Damit gaben sich die Verantwortlichen aber nicht zufrieden, sondern sie wollten die Infostände attraktiv machen und ließen sich etliche Aktionen einfallen, die wie Publikumsmagnete wirken sollten. Beim NAK-Stand waren es die Gasluftballons, die bei den Kindern heiß begehrt waren und beim ACK-Stand war es die „ACK-Candybar“ mit Süßigkeiten, die geradezu gestürmt wurde.
Es war an den beiden Tagen ein herrliches Wetter und es strömten ununterbrochen Passanten an den Ständen vorbei, zum größten Teil hatten sie die SKT-Schals umhängen, waren also Kirchentagsbesucher. Aber auch viele neugierige Bürger interessierten sich für die Stände.
Bei dem Informationsstand der ‚Neuapostolischen Kirche‘, dem NAK-Stand, gab es außer den Luftballons noch eine Fotobox, die sehr stark frequentiert war. Dort konnten Selbstporträts, Familienfotos und Erinnerungsbilder geschossen werden. Dann wurde ein Bibelquiz angeboten, bei dem sehr viele mitgemacht haben. Auf einem Bildschirm wurden die Fragen und dazu jeweils 3 mögliche Antworten angezeigt. Es wurde in Gruppen gespielt, jede Gruppe wollte natürlich Sieger werden. Die Mal-Tische wurden hauptsächlich von den kleineren Kindern angenommen. Es gab auch eine ‚Karlsruher Stadtrallye‘, bei der sich zwei Gewinner-Paare als Sieger herauskristallisierten.
Bei dem Informationsstand der ‚Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen‘, dem ACK-Stand, war die „ACK-Candybar“ der absolute Renner: alle Kinder wollten von den Süßigkeiten etwas haben, zum Teil bildeten sich längere Schlangen vor dem Stand. Es war ein Regal mit 25 Gläsern, die mit verschiedenen Süßigkeiten gefüllt waren. Für jede der 25 Mitgliedskirchen in der ACK-Deutschland gab es ein Glas mit witzigen Fruchtgummi-Figuren: da gab es zum Beispiel die „Ethiopien Dinos“, die für die 'Äthiopisch-Orthodoxe Kirche' in Deutschland standen oder die „Free Frogs“, die für den 'Bund Freier evangelischer Gemeinden' in Deutschland standen. Für die 'Neuapostolische Kirche' wurden Fruchtgummi-Schnuller („New Apostolic Binkies“) gewählt, weil sie das jüngste Mitglied in der ACK sind.
Außerdem wurde auf dem Boden das große „ACK-Poly“ ausgebreitet, es ist dem bekannten Monopoly-Spiel nachempfunden. Eine Spielunterlage von zirka 3 x 3 Metern Größe, auf der wie bei Monopoly verschiedene Straßen aufgezeichnet sind. An der Stelle, wo im echten Spiel die ‚Schlossallee‘ steht, heißt sie hier ‚Stammapostel Allee‘.
Bei dem ACK-Stand ging es vor allem um ‚Information‘, deshalb waren viele Informationstafeln in einer Reihe auf der Straße aufgestellt.
Sehr viele neuapostolische Glaubensgeschwister haben sich über die ACK informieren können, manchen war sie unbekannt, viele haben seit kurzem ökumenische Kontakte in ihren Gemeinden zu anderen Kirchen. In den letzten Jahren gab es einen viel stärkeren Austausch mit anderen Konfessionen.
 

Die ACK Karlsruhe hat einen neuen Vorsitzenden

 
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Karlsruhe umfasst drei Hauptgruppen: die Katholische Kirche, die Evangelische Landeskirche, sowie Frei- und zahlenmäßig kleinere Kirchen. Diese drei Säulen bilden das Fundament der interkonfessionellen Zusammenarbeit und des Dialogs in der Stadt. Durch die Einbeziehung dieser unterschiedlichen Konfessionen strebt die ACK Karlsruhe nach einer breiten und inklusiven Vertretung des christlichen Glaubens. Graziano Gangi, Senior Pastor der Alive Church, löste am 1. Januar im Amt des 1. Vorsitzenden Pfarrerin Kira Busch-Wagner ab. Sie befragte dazu ihren Nachfolger:
 
Lieber Graziano, wie sind deine ersten Erfahrungen im neuen Amt?
Als neuer Vorsitzender der ACK in Karlsruhe wird mir bewusst, was für eine spannende Reise vor uns liegt.  Ich erkenne Chancen und Herausforderungen. Dabei kann ich mich auf die gute Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführenden Ausschuss der ACK Karlsruhe stützen.
 
Wie hast du bisher die ACK erlebt? 
Ich habe die ACK als eine vielfältige Organisation erlebt, die verschiedene christliche Konfessionen und Kirchen vereint.Teil der ACK zu sein, ist eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt des christlichen Glaubens erleben und schätzen zu können. Sie ermöglicht es auch, gemeinsam für soziale Gerechtigkeit einzutreten, und das Evangelium in die Welt zu tragen. Letztlich bietet die ACK eine Plattform, um die Einheit unter Christen zu stärken und gemeinsam einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu haben.
 
Welche Herausforderungen liegen nun vor dir? 
In meiner neuen Rolle trage ich Verantwortung, die Vision und die Ziele der ACK voranzutreiben. In den nächsten zwei Jahren werde ich sicherlich viele neue Erfahrungen sammeln, von inspirierenden Begegnungen mit Mitgliedern der Kirchenfamilie. Trotz der Herausforderungen sehe ichdarin eine wertvolle Zeit, positiv zur Arbeit der ACK beitragen zu dürfen und das gemeinsame Zeugnis der Christenheit zu stärken.